89: Rankzaun zu den Nachbarn

4.11.15: Die Gartenbauer haben uns den massigen Zaun Werner vorbei geschickt. Zusammen mit seinem hageren Kumpel haben sie unseren Drahtgitterzaun ruck-zuck aufgestellt. Der Zaun ist als Sichtschutz gedacht und wird mit Efeu, Hopfen, Kürbis, Wein und Rosen überrankt.

Zaun1 Zaun2

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88: Aufbau des Gerätehauses

7.+8.11.15: Der Aufbau des Gerätehauses beginnt! Und er beginnt schleppend, da wir zunächst die Teile sichten und von der Transportverpackung befreien mussten. Danach ging es flott, auch für den Bauherren als Akademiker und seinen Akademiker-Vater – vielen Dank nochmal für die viele Hilfe!

Gerätehaus Tag 1

Tag 1 nach gut 3 Stunden.

Gerätehaus Tag 2

Tag 2 nach weiteren 3 Stunden.

Es fehlt noch der Dachaufbau, der wohl noch einmal 3 Stunden dauern wird. Das alles ist aber kein Hexenwerk.

87: Das Fundament wird fertig

4.11.15: Die Gartenbauer haben sich nach der Auffahrt nun des Fundaments angenommen. Meine Grube haben sie mit einbetonierten Rasenborden abgestützt, mit Sand verfüllt, verdichtet und mit Platten belegt. Dort, wo das Gerätehaus stehend wird, sind es Gehwegplatten. Neben dem Gerätehaus wird unser Holz gestapelt werden, dort sind es wasserdurchlässige Steine.

Fundament2 Fundament1Fundament4

86: Alles braucht ein gutes Fundament

24.10.-1.11.15: Der Herbst schüttelt das Laub von den Bäumen und der Regen prasselt auf die sich langsam ansammelnden Gartengeräte. Uns war schon länger klar, dass wir irgendwann ein Gartenhaus brauchen würden. Deshalb haben wir nach langer Recherche auch eins bestellt. Es handelt sich um das Siebau Gerätehaus M3. Es ist aus Metall und das “einzige Gerätehaus mit Dekorputz”, der in sieben Farben verfügbar ist. Unseres ist weiß in Flachdach-Ausführung mit Attika in RAL 7016 (anthrazit). Hier ein Herstellerbild:

siebau-mcl-geraetehaus1

Das Gerätehaus ist nun seit einer Woche da und liegt in Einzelteilen auf einer Palette – auf unserer Auffahrt. Dort sollte eigentlich unser Auto stehen.

Damit sich das ändert hat der Hausherr in Ermangelung starker Helfer begonnen, allein ein Loch für das Fundament zu graben. Der Plan ist so: Loch graben, mit Sand/Schotter auffüllen, Beton Gehwegplatten drauf, Ritzen mit Sand dicht machen, Haus drauf, fertig.

Die Abmessungen des Gartenhauses sind bekannt
und der Spaten schnell zur Hand.
Sich an frischer Luft bewegen
wäre schön, wär’s nicht im Regen!

Dass es Arbeit würde war klar, aber so viel, das denkt man eher nicht. Es waren mindestens 25 Schubkarren voll Erde und diverse Steine. Hier das vorläufige Ergebnis:

Grube

85: Auffahrt 2.0

2.11.2015: Hübsch anzusehen war unsere abgerundete Einfahrt. Nur so richtig praxistauglich wollte sie nicht sein. Wir haben deshalb schweren Herzens entschieden, rund gegen eckig zu tauschen:

Aufahrt 1 Auffahrt2

Auf den zweiten Blick ist zudem erkennbar, dass wir zum Fußweg hin einen Bordstein haben setzen lassen. Der schützt uns vor Wasser und hat zudem die psychologisch erstaunliche Wirkung bei Fremden, dass man unseren Vordergarten nun als solchen wahrnimmt, obwohl wir noch keine Hecke haben.

84: Bilder vom Haus

14.10.2015: Nachdem wir fast immer die Details in den Blick genommen haben, möchten wir heute einmal das “Große Ganze” zeigen. So sehen die schönsten Perspektiven unseres Hauses aus:

Haus FrontUnser Haus von der Straße aus.Haus RückseiteVom Garten betrachtet.

Galerie finalUnser offen gestaltetes Esszimmer mit Galerie und Lampe.

Galerie und OfenAndersherum: Der Blick auf den Ofen.

Masterbad finalDas Masterbad.

Treppe final Die Treppe in Sichtbeton mit Handlauf im Industrial Stil.

83: Innenausbau geht voran

14.10.15: Die letzten Monate waren ruhig hier im Blog. Das heißt nicht, dass es zuhause ruhig gewesen wäre.

So haben wir zum Beispiel unser Gäste WC gepimpt:

Klorollenhalter weiß pulverbeschichtetHandruchhalter weiß PulverbeschichtetJa klar, man erkennt es sofort, das italienische Design 😉 Aber im Ernst, der Klorollenhalter kommt wirklich aus Italien! Beides ist weiß pulverbeschichtetes Aluminium.

In unserem privaten WC haben wir eine Wand komplett vergoldet:

Gold im WC / Wand vergolden mit SchlagmetallDas Bild zeigt einen Status kurz vor Fertigstellung.

Im Keller haben wir, wie der aufmerksame Leser weiß, keinen Bodenbelag – also insbesondere keine Fliesen verlegen lassen. Stattdessen hatten wir den Estrich mit einer Acrylfarbe aus dem Baumarkt gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Gerade in den Arbeitsräumen erschien uns das nicht sicher genug, daher haben wir die Übergänge zu den Wänden nun mit Sanitärsilikon abgedichtet. Man weiß nie, wann die Waschmaschine den Geist aufgibt… Das war das Technische. Im Hobbyraum, der im Moment als Gästezimmer ausgestaltet ist, haben wir ein neues Bett aufgebaut, alte Möbel restauriert (danke Sabine) und Teppich verlegt. Der macht alles viel wohnlicher. Wir werden ihn noch im Flur verlegen, aber das ist eine andere Geschichte.

Handwerker haben die letzten Restarbeiten ausgeführt. So haben wir z.B. endlich Schienen im Treppenauge und dergleichen. Nur vom Küchenanbieter und bei der Gartentür fehlt noch immer etwas.

Auch in unserem Vordergarten waren wir nicht untätig. Das über Monate zu dichtem Gestüpp gereifte Unkraut hat nun (teilweise richtig hübsch) ausgeblüht. Mit Harke, Eimer und viel “Knöf” haben wir eine Art Steingarten-Heide-Savannengras-Tundra Landschaft gestaltet. Nice to know fact: Das bläuliche Grasgebüschel heißt “Blauschwingel”. Nach dieser Anmoderation, so sieht es aktuell aus:

Vordergarten 1 Vordergarten 2Gut, man muss sich noch die Hecke zur Straße hin vorstellen, die das ganze bald optisch abrunden und krönen wird.

In der Bauphase unnütz oder überzählig gekaufte Dinge haben wir teilweise zurückgegeben und überwiegend auf Ebay zum Kauf angeboten. Es geht von Heizpatronen für Badezimmerheizkörper über Innentürschlösser bis zu Türdrückern und Parkett. Ja, wir sind ein richtiger Flohmarkt geworden.

Zudem habe wir einige weniger wichtige Lampen angebaut und ich habe unsere Heimautomation weiter optimiert vorangetrieben, so dass man mittlerweile mit jedem Lichtschalter das Licht bedient, das vorgesehen war. Ich versuche über die Erfahrungen mit Homematic zeitnah zu berichten.

Als Resümee der letzten Monate möchte ich sagen: Es gab kaum einen Tag, ach was, eine Stunde, wo ich faul auf dem Hintern gesessen und genossen hätte, was wir haben. Es gibt an jeder Stelle im Haus noch etwas zu tun und erst jetzt, ein halbes Jahr nach dem Einzug, wird die Liste langsam kürzer. Das war eine stressige Zeit und in dem Maße hatten wir es wirklich nicht erwartet. Es hängt noch immer kein einziges Bild an der Wand.